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GIS-Jobs

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GIS und Fernerkundung
Art der Anstellung
Arbeitsplatz
Der obige Standort gilt für Vor-Ort- und Hybrid-Stellen.
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7 Stellen · 1 aktiver Filter · vor 26 Tagen aktualisiert
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GIS und Fernerkundung-Jobs in den erneuerbaren Energien

Jobs im Bereich GIS und Fernerkundung in der erneuerbaren Energie

GIS-Fachleute und Fernerkundungsspezialisten in der Energiewirtschaft werten Geodaten, Luftbilder und Satellitendaten aus, um Standorte für Wind- und Solarparks zu finden, Flurstücke zu erfassen und bestehende Anlagen zu überwachen. Ihre Karten stehen am Anfang fast jedes Projekts: Bevor ein Projektentwickler einen Eigentümer anruft oder einen Genehmigungsantrag schreibt, hat jemand die Fläche im GIS bereits gegen Abstandsregeln, Schutzgebiete und Netzanschlusspunkte geprüft.

Wie viel davon abhängt, zeigt die Windenergie an Land. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz verpflichtet die Länder, bis Ende 2027 im Schnitt 1,4 Prozent und bis Ende 2032 zwei Prozent der Bundesfläche als Windenergiegebiete auszuweisen, wie die Fachagentur Wind und Solar im Länderüberblick darstellt. Ende 2024 waren laut BSW-Solar etwas mehr als ein Prozent ausgewiesen, effektiv nutzbar aber nur 0,73 Prozent, weil ein Großteil der Gebiete schon bebaut ist. Die Lücke schließen Regionalplaner und Entwickler mit Potenzialflächenanalysen, und jede davon beginnt als GIS-Projekt.

Was die Arbeit umfasst

Im Kern geht es um räumliche Abwägung. Eine Weißflächenanalyse legt Siedlungsabstände, Wald, Wasserschutzgebiete, Flugsicherungsbereiche und Richtfunkstrecken übereinander und lässt übrig, was planerisch möglich ist. Danach folgen Detailfragen, die sich nur mit Geodaten beantworten lassen: Brutplätze des Rotmilans aus Kartierungen, Sichtbarkeits- und Schattenwurfanalysen für die Umweltverträglichkeitsprüfung, Hangneigung und Verschattung für Photovoltaik-Großanlagen.

Ein zweiter Schwerpunkt ist das Liegenschaftswesen. Flurstücksdaten aus ALKIS, Eigentümerlisten und Pachtverträge müssen sauber verknüpft sein, damit die Kollegen in der Flächensicherung wissen, mit wem sie verhandeln. Fernerkundung im engeren Sinn, also Drohnenbefliegungen, LiDAR-Höhenmodelle und Satellitenbilder, kommt sowohl in der Planung als auch im Betrieb zum Einsatz, etwa um Vegetation unter Freileitungen oder verschmutzte Modulreihen zu erkennen.

Wer einstellt

Die meisten Stellen kommen von Projektentwicklern. UKA aus Meißen ist in unseren Anzeigen der aktivste Arbeitgeber, gefolgt von BayWa r.e., wpd und EDP Renewables. Dazu kommen Planungs- und Ingenieurbüros sowie Flächeneigentümer wie die Berliner Stadtgüter, die eigene Liegenschaften für Wind- und Solarprojekte entwickeln. Die Titel reichen vom GIS Analyst und Geospatial Data Specialist über Vermessungsingenieure und Vermessungstechniker bis zum Flächenscout in der Windprojektentwicklung; Werkstudentenstellen im GIS-Consulting sind häufig. Regional liegen Berlin, Köln, Hamburg, Rostock und Dresden vorn.

Die Grenze zu den Nachbarberufen ist fließend. Viele Flächenscouts verbringen ebenso viel Zeit im GIS wie am Telefon, und in kleineren Büros übernimmt der GIS-Analyst auch die Plankarten für den Genehmigungsantrag.

Gefragte Kompetenzen

QGIS und ArcGIS Pro gelten als Grundausstattung. Wer Analysen mit Python oder PostGIS automatisiert, hebt sich deutlich ab, denn Entwickler prüfen heute ganze Landkreise statt einzelner Flurstücke, und eine händisch gepflegte Weißflächenkarte ist bei jeder Änderung des Regionalplans veraltet. Ebenso gefragt ist Planungsrecht: Wer versteht, warum ein Vorranggebiet anders zu behandeln ist als eine Fläche außerhalb der Windenergiegebiete, liefert Karten, auf die sich die Projektleitung verlassen kann. Solange die Länder bis 2032 rund die doppelte heutige Fläche ausweisen müssen, bleibt diese Kombination aus Datenhandwerk und Planungswissen knapp.

Zuletzt aktualisiert am Sep 25, 2026 · Problem melden

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