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Netzmodernisierungs-Jobs

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Stromnetzplanung
Art der Anstellung
Arbeitsplatz
Der obige Standort gilt für Vor-Ort- und Hybrid-Stellen.
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3 Stellen · 1 aktiver Filter · vor 16 Tagen aktualisiert

Stromnetzplanung-Jobs in den erneuerbaren Energien

Stromnetzplanung-Jobs in der erneuerbaren Energie

Stromnetzplanung ermittelt, wo das Netz in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren an seine Grenzen stößt, und legt fest, welche Leitungen, Umspannwerke und Transformatoren neu gebaut oder verstärkt werden. Auf der Übertragungsebene ist der Umfang gewaltig. Der von der Bundesnetzagentur bestätigte Netzentwicklungsplan 2023-2037/2045 umfasst rund 4.800 Kilometer neue Leitungen und etwa 2.500 Kilometer Verstärkung bestehender Verbindungen.

Zwei Ebenen, zwei Arten von Planung

Die Übertragungsnetzbetreiber planen gemeinsam in Szenarien: Wie viel Wind auf See, wie viele Elektrolyseure, wie viele Wärmepumpen stehen 2037 wo, und welche Leitungen braucht es dafür? Das Ergebnis ist der Netzentwicklungsplan, den die Bundesnetzagentur prüft und bestätigt. Dafür braucht es Fachleute für Marktsimulation, Lastflussberechnung und Modellierung von Energiesystemen sowie Juristen und Planer, die aus dem Bedarf konkrete Vorhaben machen.

In den Verteilnetzen ist die Planung kleinteiliger, aber inzwischen ebenso anspruchsvoll. Jede Wärmepumpe, jede Wallbox und jede Solaranlage verändert die Last im Ortsnetz. Laut einer Auswertung der Netzausbaupläne auf SMARD rechnen Verteilnetzbetreiber für ein Einfamilienhaus ohne steuerbare Geräte mit durchschnittlich 4,86 Kilowatt; eine Wärmepumpe erhöht diesen Planungswert um rund 2,71, eine 11-Kilowatt-Wallbox um rund 4,74 Kilowatt. Solche Gleichzeitigkeitsfaktoren entscheiden, ob ein Straßenzug einen neuen Transformator braucht oder nicht. Zugleich setzen die Betreiber zunehmend auf intelligente Ortsnetzstationen, von denen 2023 bereits 14.902 in Betrieb waren.

Was die Arbeit umfasst

Netzplaner berechnen Lastflüsse, Kurzschlussströme und Spannungshaltung, bewerten Varianten und erstellen Investitionspläne. Sie arbeiten mit GIS-Daten, Netzberechnungsprogrammen und immer häufiger mit Messdaten aus intelligenten Zählern. Eng verwandt sind die elektrische Netzberechnung und die Planung von Umspannwerken. Die Stellen tragen Titel wie Netzplaner Strom, System Planning and Investment Engineer, Distribution Planning Engineer oder Graduate Engineer für Netzmodernisierung.

Wer einstellt

Netzbetreiber stellen den größten Teil der Planer, auf Rejobs etwa ScottishPower mit Stellen in Glasgow. Projektentwickler wie ENERTRAG brauchen eigene Netzplaner, um Anschlusspunkte für Wind-, Solar- und Wasserstoffprojekte zu finden. Ingenieurbüros wie Ulteig planen im Auftrag von Versorgern, der Zählerhersteller Landis+Gyr und das Softwareunternehmen Buzz Solutions liefern Messdaten und Werkzeuge für die Netzinspektion. In Brüssel sucht die Denkfabrik E3G Fachleute, die die europäische Energiepolitik rund um den Netzausbau begleiten.

Was sich lohnt

Gefragt sind Elektroingenieure mit Vertiefung in elektrischen Energiesystemen, die zusätzlich programmieren und mit großen Datenmengen umgehen können. Wer die Netzberechnung eines Stadtwerks kennt, findet bei Übertragungsnetzbetreibern, Entwicklern und Beratungen gleichermaßen Anschluss. Der Netzentwicklungsplan wird alle zwei Jahre fortgeschrieben, und die Verteilnetzbetreiber müssen ihre Ausbaupläne regelmäßig der Bundesnetzagentur vorlegen. Die Planungsarbeit endet also nicht mit einem Plan, sie beginnt mit jeder Fortschreibung neu.

Zuletzt aktualisiert am Sep 25, 2026 · Problem melden

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