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Offshore-Technik-Jobs

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Meeres- und Offshoretechnik
Art der Anstellung
Arbeitsplatz
Der obige Standort gilt für Vor-Ort- und Hybrid-Stellen.
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3 Stellen · 1 aktiver Filter · vor 85 Tagen aktualisiert
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Meeres- und Offshoretechnik-Jobs in den erneuerbaren Energien

Jobs im Bereich Meeres- und Offshoretechnik in der erneuerbaren Energie

Meeres- und Offshoretechniker in der Energiewirtschaft planen und bauen die Strukturen, Schiffe und Unterwassersysteme, mit denen Windparks, Umspannplattformen, Seekabel und Meeresenergieanlagen auf See errichtet und betrieben werden. Ihr Arbeitsfeld beginnt am Meeresboden mit Baugrund und Kolkschutz und endet bei der Frage, an wie vielen Tagen im Winter ein Serviceschiff überhaupt an eine Anlage übersetzen kann.

In Deutschland liefen nach dem Halbjahresbericht der Deutschen WindGuard zum 30. Juni 2026 insgesamt 1.764 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 10,8 GW. Das gesetzliche Ziel von 30 GW bis 2030 ist nach demselben Bericht zeitlich nicht mehr erreichbar; das Ziel von 40 GW bis 2035 wäre es bei planmäßiger Umsetzung aller Projekte. Für die Offshore-Windenergie bedeutet das weniger einen Einbruch als eine Verschiebung: Die Aufträge kommen, aber später als geplant, und die Ausschreibungen hängen stärker vom Takt der Netzanbindungen ab.

Was die Arbeit umfasst

Die Aufgaben reichen weit über den Anlagenbau hinaus. Geotechniker und Tragwerksplaner bemessen Monopiles, die sich laut WindGuard seit 2019 in allen deutschen Projekten als Fundamenttyp durchgesetzt haben und mit jeder Turbinengeneration größer werden. Installationsingenieure planen Hebevorgänge von Errichterschiffen, Ladungssicherung und Wetterfenster. Kabelingenieure verantworten Verlegung, Eingraben und Schutz der Export- und Parkkabel, Subsea-Spezialisten und ROV-Piloten überwachen die Arbeiten unter Wasser. Hinzu kommen Schiffbauer und Maschinenbauingenieure, die Serviceschiffe, Gangways und Antriebssysteme entwickeln.

Die Bedingungen werden anspruchsvoller. Bestandsprojekte vor der deutschen Küste liegen im Mittel in rund 31 Metern Wassertiefe und etwa 73 Kilometer vom Land entfernt, und künftige Projekte verlagern sich zunehmend in küstenferne Gebiete der Ausschließlichen Wirtschaftszone. Längere Transitzeiten verschieben Logistikkonzepte vom Tagesschiff zum Service Operation Vessel, auf dem Techniker zwei Wochen am Stück leben.

Wer einstellt

Die Arbeitgeber sind überwiegend maritime Unternehmen aus den Nordseeanrainerstaaten. Der finnische Motoren- und Energietechnikkonzern Wärtsilä, der dänische Offshore-Dienstleister Semco Maritime und der belgische Wasserbau- und Installationskonzern DEME führen unsere Anzeigen an, gefolgt von Boskalis, Van Oord, Heerema Marine Contractors und Seaway7. Ein eigenes Segment bildet die Meeresenergie: Das schwedische Unternehmen CorPower Ocean entwickelt Wellenenergiekonverter und sucht Konstrukteure und Testingenieure. Aberdeen und Esbjerg sind die größten Standorte, Hamburg folgt als wichtigster deutscher Ort, danach Kopenhagen, Gdingen und die Häfen der Niederlande.

Gefragte Profile

Typisch ist ein Studium des Schiffbaus und der Meerestechnik, des Bauingenieurwesens mit Schwerpunkt Wasserbau oder des Maschinenbaus; Hochschulen in Hamburg, Rostock, Kiel und Bremen bilden dafür gezielt aus. Viele Fachkräfte kommen aus der Öl- und Gasindustrie, deren Methoden für Installation, Seekabel und Offshore-Sicherheit weitgehend übertragbar sind. Gesucht sind vor allem Ingenieure, die Hochspannungsverbindungen und Stromübertragung ebenso verstehen wie Seegang und Hebetechnik, denn die Netzanbindung ist bei den Projekten der nächsten Jahre häufiger der Engpass als die Turbine.

Zuletzt aktualisiert am Sep 25, 2026 · Problem melden

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